Campaign Standard – Best Practices beim Versand

In diesem Abschnitt erfahren Sie über Best Practices in Bezug auf das Nachrichtendesign und den Versand mit Adobe Campaign Standard.

Letzte Aktualisierung: 19.03.2019

Versand optimieren

Im folgenden Abschnitt werden Best Practices und empfohlene Verfahren für die optimale Konfiguration von Adobe Campaign erläutert. Durch die Einhaltung dieser Empfehlungen vermeiden Sie mögliche Probleme später im Prozess.

Ziel-Audience: Benutzer mit Administratorberechtigungen

Sie erfahren: wie Sie den E-Mail-Versand optimieren

Behandelte Themen:

  • Verhinderung eines Leistungsabfalls der Plattform (Verlangsamung)
  • Prüfen der Netzwerkkonfiguration
  • Verwaltung der Zustellbarkeit
  • Quarantäneverwaltung
  • Anmeldemöglichkeit mit doppelter Bestätigung (Double opt-in)
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Verwenden von Vorlagen

Versandvorlagen ermöglichen eine effiziente Nutzung, da sie für die häufigsten Aktivitäten vordefinierte Szenarien enthalten. Mit Vorlagen können Marketing-Experten rasch neue Kampagnen bei minimaler Anpassung bereitstellen.

Ziel-Audience: Content-Verantwortliche

Sie erfahren: wie Sie neue, an Ihre Anforderungen angepasste Versandvorlagen erstellen

Behandelte Themen:

  • Marken mit einer Vorlage verknüpfen
  • Definieren der Absenderadresse
  • Auswahl der korrekten Typologieregeln

Siehe auch: Details für die Erstellung einer Vorlage finden Sie im entsprechenden Handbuch.

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Design und Personalisierung

Versuchen Sie beim Aufbau Ihres Nachrichteninhalts Probleme zu vermeiden, die den Versand verhindern könnten. Meist betreffen Fehler die Personalisierung, die Formatierung und Bilder.

Ziel-Audience: Content-Verantwortliche

Sie erfahren: wie Sie feststellen, dass Ihr Inhalt bereit zum Senden ist

Behandelte Themen:

  • Personalisieren des E-Mail-Betreffs
  • Personalisieren von Inhalten
  • Überprüfen, ob die Formatierung korrekt ist
  • Vermeiden häufiger Fehler beim Design

Siehe auch: Allgemeine Empfehlungen finden Sie im Abschnitt Inhaltserstellung in Adobe Campaign.

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Zielgruppenbestimmung

Die Bestimmung der Zielgruppen ist besonders wichtig. Gehen Sie bei der Erstellung Ihrer Kontaktlisten sorgfältig vor, testen Sie Ihre E-Mails in den gängigsten E-Mail-Clients und Mobilgeräten und stellen Sie sicher, dass Ihre Verteilerlisten aktuell sind (und keine unbekannten oder veralteten Adressen enthalten). Sie können auch Testsendungen vornehmen, um einen vollständigen Validierungszyklus durchzuführen.

Ziel-Audience: Geschäftskunden

Sie erfahren: wie Sie gewährleisten können, dass Sie personalisierte und relevante Nachrichten senden

Behandelte Themen:

  • Auswahl des korrekten Zielgruppen-Mappings
  • Senden von Newslettern ausschließlich zu Abonnenten
  • Verwenden von Testsendungen zur Validierung von Nachrichten und Testprofilen zur Validierung von Zielgruppen
  • Vermeiden doppelter Adressen

Siehe auch: Details zur Definition der Hauptzielgruppe finden Sie im Abschnitt Audience in einer Nachricht auswählen.

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Validieren von Nachrichten

Wenn Ihre Nachricht fertig ist, prüfen Sie, ob ihr Inhalt auf allen Geräten richtig dargestellt wird, und stellen Sie sicher, dass sie keine Fehler wie falsche Personalisierung oder defekte Links enthält.

Ziel-Audience: Geschäftskunden

Sie erfahren: wie Sie feststellen, dass Ihre Nachricht bereit zum Senden ist

Behandelte Themen:

  • Verwenden von E-Mail-Rendering, um zu sehen, wie die Nachricht dargestellt wird
  • Testsendungen einer Nachricht vor dem Versand an die Hauptzielgruppe
  • A/B-Testsendungen einrichten, um möglichst relevanten Inhalt zu senden
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Tracken und Beobachten

Sie haben auf die Senden-Schaltfläche geklickt? Lassen Sie uns sehen, was dann passiert.

Ziel-Audience: Geschäftskunden

Sie erfahren: wie Sie die gesendeten Nachrichten verfolgen und das Verhalten Ihrer Empfänger beobachten können.

Behandelte Themen:

  • Sendungen beobachten
  • Tracking
  • Mit dynamischen Berichten die Wirkung von E-Mail-Sendungen messen
  • Klicks
  • Mit BCC eine Kopie gesendeter E-Mails behalten
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Ein gelungener Start

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Ein gelungener Start

Bevor Sie mit dem Erstellen von Sendungen beginnen, können Sie mehrere Maßnahmen treffen, um den vorgelagerten Versandprozess zu optimieren.

  • Warum? Um Probleme bei der Zustellung zu vermeiden
  • Anwendungsbeispiele: Tipps und Tricks zum Konfigurieren ausgehender Nachrichten in Adobe Campaign

Leistung der Plattform

Mehrere Faktoren können die Server-Leistung direkt beeinflussen und die Plattform verlangsamen:

  • Anzahl und Art der Personalisierungselemente

    Warum? Bei der Personalisierung von E-Mails werden für jeden Empfänger Daten aus einer Datenbank abgerufen. Wenn zahlreiche Personalisierungselemente vorhanden sind, erhöht dies die für die Versandvorbereitung nötige Datenmenge. Doch die Personalisierung allein verursacht selten Leistungsprobleme.

  • Auslastung des Servers

    Wenn der Marketing-Server viele verschiedene Aufgaben gleichzeitig ausführt, kann die Leistung verlangsamt werden.

    Warum? Der Server muss alle eingehenden und ausgehenden Daten für alle Sendungen koordinieren, um sicherzustellen, dass die Daten korrekt sind und rechtzeitig gesendet werden.

    Tipp: Koordinieren Sie die zeitliche Durchführung von Sendungen mit anderen Team-Mitgliedern, um eine optimale Leistung zu gewährleisten.

  • Größe und Frequenz von Sendungen

    Warum? Die Größe eines E-Mail-Versands erzeugt eine gewisses Volumen in den Versandservern. Große Sendungen wie jene an über eine Million Empfänger benötigen Platz in den Übertragungswarteschlangen. Dies allein verursacht noch keine Probleme beim Server, doch die Kombination mit Dutzenden anderen umfangreichen Sendungen, die alle zur selben Zeit erfolgen, kann zu einer Sendeverzögerung führen.

    Tipp: Um die Auswirkungen großer Sendungen zu minimieren, koordinieren Sie die Versandzeiten, sodass der Versand versetzt stattfindet.

Prüfen der Netzwerkkonfiguration

Um den Versand großer Mengen von E-Mails zu optimieren und zu verhindern, dass Sie für einen Spammer gehalten werden, achten Sie auf eine ordnungsgemäße Netzwerkkonfiguration, mit der nicht versucht wird, die Identität des Servers zu verbergen.

Warum? Spammer versuchen, ihre echte Identität zu verbergen, weshalb es schwierig ist, ihre E-Mail-Server zu identifizieren.

Tipp: Verwenden Sie eine transparente Absenderadresse entsprechend der Website Ihrer Marke. Angenommen das Unternehmen Neotrip verwaltet die Hotelkette Valentino. Für seine Website verwendet es die Domain valentino.com. Um das Valentino-Hotel in Paris zu bewerben, verwendet es die Sub-Domain paris.valentino.com. Eine entsprechende Absenderadresse könnte deshalb hotel@paris.valentino.com lauten.

Verwaltung der Zustellbarkeit

Sie müssen die Zustellbarkeitsrate Ihrer Nachrichten steigern, damit Ihre Nachrichten in die Empfängerpostfächer zugestellt und nicht als unzustellbar zurückgesendet oder als Spam gekennzeichnet zu werden.

Tipps:

  1. Was ist Zustellbarkeit? Sie bezeichnet die Faktoren, die bestimmen, ob eine E-Mail vom Server eines Empfängers akzeptiert wird. ISPs (Internet Service Provider) filtern E-Mails heraus, die sie als Spam erachten, oder verhindern das Herunterladen von Bildern. Wenn sie feststellen, dass von einer Domain zu viele E-Mails gesendet werden, begrenzen sie die Anzahl der von diesem Absender akzeptierten E-Mails. Konzentrieren Sie sich bei der Zustellbarkeit Ihrer E-Mail auf vier Hauptkategorien: Datenqualität, Nachricht und Inhalt, Versandinfrastruktur und Reputation.
  2. Folgen Sie dazu den Empfehlungen im Abschnitt Verwalten der Zustellbarkeit im Adobe Campaign v7-Handbuch.
  3. Setzen Sie sich mit Ihrem Adobe Campaign-Administrator in Verbindung, wenn Sie Hilfe benötigen.

Quarantäneverwaltung

Achten Sie in Ihrem eigenen Interesse auf eine gute Quarantäneverwaltung.

Warum? Wenn Sie auf einer neuen Plattform erstmals E-Mails versenden, verwenden Sie möglicherweise eine Liste mit fehlerhaften Adressen. Wenn Sie Nachrichten an ungültige Adressen oder an Honeypot-Adressen (Postfächer, die ausschließlich der Täuschung von Spammern dienen) senden, mindert dies die Reputation Ihrer Plattform. Mit einer guten Quarantäneverwaltung können Sie die Adressqualität pflegen, verhindern, dass Sie von ISPs auf eine Blacklist gesetzt werden, und Ihre Fehlerrate senken, was den Versand beschleunigt und den Durchsatz erhöht.

Tipps:

  • Empfänger, deren Adresse in Quarantäne ist, werden standardmäßig zum Zeitpunkt der Versandanalyse ausgeschlossen und fließen somit nicht in die Berechnung der Zielgruppe ein. Eine E-Mail-Adresse kann in Quarantäne kommen, weil z. B. das Postfach voll ist oder die Adresse nicht existiert.
  • Adobe Campaign verwaltet fehlerhafte Adressen je nach zurückgegebenem Fehlertyp. Weiterführende Informationen dazu finden Sie im Abschnitt Fehlgeschlagene Sendungen. Die Gründe, warum Nachrichten unter Quarantäne gestellt werden, finden Sie im Abschnitt Liste der Versandfehlerursachen.
  • Weiterführende Informationen zur Quarantäneverwaltung von Adobe Campaign finden Sie in Ihrem Handbuch.

Anmeldemöglichkeit mit doppelter Bestätigung (Double opt-in)

Um den Nachrichtenversand an ungültige Adressen zu vermeiden, unnütze Kommunikation zu minimieren und die Reputation des Absenders zu schützen, empfiehlt Adobe die doppelte Anmeldung zur Bestätigung eines Abonnements. Damit können Sie sicherstellen, dass sich ein Empfänger absichtlich angemeldet hat.

Tipps:

  • Adobe empfiehlt eine Möglichkeit zur doppelten Anmeldung, indem einem Interessenten nach der Anmeldung zu einem Abonnement eine Bestätigungsnachricht gesendet wird. Die Anmeldung ist erst wirksam, wenn der Benutzer auf den in der Bestätigungsnachricht enthaltenen Link klickt.
  • Weiterführende Informationen zur Implementierung dieses Prozesses finden Sie im Abschnitt Anmeldung mit zweifacher Bestätigung einrichten.

Verwenden von Vorlagen

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Verwenden von Vorlagen

  • Warum? um Zeit zu sparen und Sendungen zu standardisieren
  • Anwendungsbeispiele: Tipps und Tricks für die Vorkonfiguration bestimmter Parameter in einer Versandvorlage

Mit einer Versandvorlage können Sie ein Set technischer und funktioneller Eigenschaften nach Ihren Anforderungen definieren und für künftige Sendungen wiederverwenden.

Normalerweise wird für jede Adobe zugewiesene Sub-Domain eine Versandvorlage erstellt.

Warum? Wenn Sie mehrere Marken in Adobe Campaign verwalten, empfiehlt Adobe die Zuweisung einer Sub-Domain pro Marke. Eine Bank kann beispielsweise für jede ihrer regionalen Niederlassungen eine Sub-Domain haben. Angenommen die Domain einer Bank heißt bluebank.com, dann könnten ihre Sub-Domains @ny.bluebank.com, @ma.bluebank.com, @ca.bluebank.com etc. lauten. Mit einer Versandvorlage pro Sub-Domain können Sie stets die richtigen vorkonfigurierten Parameter für jede Marke verwenden, wodurch Sie Fehler vermeiden und Zeit sparen.

Unten finden Sie ein paar Empfehlungen zur richtigen Konfiguration einer Versandvorlage.

Marken mit einer Vorlage verknüpfen

Die Parameter gesendeter E-Mails, die in Verbindung mit der Markenidentität stehen (wie z. B. das Markenlogo oder die Absenderadresse), werden zentral in Adobe Campaign verwaltet. Sie können eine oder mehrere Marken erstellen und sie mit Versandvorlagen verknüpfen.

Weiterführende Informationen zur Verwendung und Konfiguration von Marken in Adobe Campaign finden Sie im Abschnitt Marken.

Um die mit einer Versandvorlage verknüpfte Marke anzuzeigen oder zu verändern, wählen Sie in der Vorlage die Schaltfläche Eigenschaften bearbeiten aus und gehen Sie zu den Details der Marke.

Weiterführende Informationen zur Verknüpfung einer Marke mit einer Vorlage finden Sie im Abschnitt Marke einer E-Mail zuweisen.

Hinweis: Adobe empfiehlt zum Konfigurieren von Marken einen technischen Administrator von Adobe Campaign hinzuzuziehen.

Adresse und Namen des Absenders konfigurieren

Die Absenderadresse finden Sie im Feld Von (E-Mail) in den Eigenschaften einer E-Mail-Vorlage im Bereich Erweiterte Parameter.

Die Adress-Domain entspricht der Sub-Domain, die Sie Adobe zugewiesen haben.

Tipps:

  • Die Angabe der Absenderadresse ist für den E-Mail-Versand zwingend erforderlich.
  • Manche ISPs (Internet Service Provider) prüfen die Gültigkeit der Absenderadresse, bevor sie Nachrichten akzeptieren. Eine schlecht formulierte Adresse könnte vom Empfangs-Server abgelehnt werden. Achten Sie darauf, dass eine korrekte Adresse vorhanden ist.
  • Adobe Campaign führt eine Syntax-Prüfung der angegebenen E-Mail-Adressen durch.
  • Die Adresse muss die Identität eines Absenders enthalten. Die Domain muss im Besitz des Absenders und auf ihn registriert sein.
  • Adobe empfiehlt, E-Mail-Konten zu erstellen, die der Absender- und Antwortadresse entsprechen. Wenden Sie sich diesbezüglich bitte an den Administrator Ihres E-Mail-Programms.

Die Felder Antworten an entsprechen der E-Mail-Adresse und dem Namen, die für Antworten verwendet werden.

Tipp: Adobe empfiehlt, eine echte Adresse zu verwenden, wie etwa den Kundendienst Ihrer Marke, damit sich dieser gegebenenfalls um etwaige Antworten kümmern kann.

Öffnen Sie die Inhalt-Kachel in einer Versandvorlage, um den Absendernamen, der im Kopf der gesendeten Nachrichten erscheint, zu definieren. Der Absendername kann im Feld Von (Name) eingegeben werden.

Um die Öffnungsrate Ihrer Sendungen zu erhöhen, empfiehlt Adobe, einen Namen zu verwenden, der von den Empfängern leicht erkennbar ist, wie etwa Ihr Markenname.

Tipp: Um das Benutzererlebnis zu verbessern, können Sie den Namen einer Person einfügen, wie z. B. "Emma von Megastore".

Weiterführende Informationen zur Personalisierung von Absendernamen finden Sie im Abschnitt zumE-Mail-Absender.

SMS-Absendernamen personalisieren

In den Eigenschaften einer SMS-Vorlage können Sie im Bereich Erweiterte Parameter in der Option Von eine Zeichenkette zur Personalisierung des SMS-Absenders eingeben. Dieser Name erscheint als Absender auf dem Mobiltelefon des Empfängers.

Bleibt das entsprechende Feld leer, wird die im externen Konto angegebene Anrufernummer verwendet. Sollte auch dort keine Anrufernummer gespeichert sein, wird die Kurzwahlnummer verwendet. Weiterführende Informationen dazu finden Sie im Abschnitt SMS-Konfiguration.

Tipp: Überprüfen Sie die gültige Rechtslage Ihres Landes bezüglich der Änderung der Absenderadresse. Stellen Sie außerdem sicher, dass Ihr SMS-Service-Provider diese Funktionalität anbietet.

Filter oder Kontrollregeln mithilfe von Typologien anwenden

Eine Typologie enthält Regeln, die in der Analysephase vor dem Versand einer Nachricht angewendet werden.

Warum? Zur Prüfung des Inhalts und Konfiguration der Nachricht

Tipp: Ändern Sie in den Eigenschaften der E-Mail-Vorlage im Bereich Erweiterte Parameter die Standardtypologie entsprechend Ihren Anforderungen.

Um beispielsweise den ausgehenden Traffic besser zu steuern, können Sie festlegen, welche IP-Adressen verwendet werden können, indem Sie für jede Sub-Domain eine Affinität definieren und für jede Affinität eine Typologie erstellen. Affinitäten werden in der Konfigurationsdatei der Instanz bestimmt. Kontaktieren Sie dazu Ihren Adobe Campaign-Administrator.

Siehe auch: Weiterführende Informationen zu Typologien finden Sie im Abschnitt Typologien verwalten.

Personalisieren des Benutzererlebnisses

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Personalisieren des Benutzererlebnisses

  • Warum? Um allgemeine Probleme bei der Zustellung Ihrer Nachrichten zu vermeiden und um das Benutzererlebnis zu verbessern, können Sie in Adobe Campaign Ihre Nachrichten personalisieren.
  • Anwendungsbeispiele: Tipps und Tricks zum Design Ihres Nachrichteninhalts

Tipps:

  1. Personalisieren Sie den Inhalt Ihrer Nachricht möglichst stark.
  2. Verwenden Sie die Empfängerdaten, die in der Adobe Campaign-Datenbank gespeichert sind oder mithilfe von Tracking, Landingpages, Abonnements etc. erfasst wurden.

Siehe auch: Grundlegende Informationen zur Personalisierung finden Sie im Abschnitt Personalisieren von Inhalten.

Personalisieren des E-Mail-Betreffs

Die Betreffzeile einer E-Mail ist der erste Eindruck, den Empfänger von Ihnen erhalten. Er ist entscheidend dafür, ob sie Ihre E-Mail öffnen oder nicht. Durch die Funktion Prädiktive Betreffzeile können Sie Betreffzeilen ausprobieren und sich eine voraussichtliche Öffnungsrate für die ausgewählte Betreffzeile berechnen lassen. Zusätzlich stehen Ihnen Werkzeuge zur Verfügung, um diese Rate zu verbessern. Weiterführende Informationen zur prädiktiven Betreffzeile finden Sie in diesem Abschnitt.

Tipps:

  • Verwenden Sie leicht verständliche, kurze Betreffzeilen, um Ihre Öffnungsraten zu verbessern.
  • Machen Sie den Empfänger neugierig, indem Sie nur auf den Inhalt Ihrer E-Mail hinweisen, ohne zu viel zu verraten. Um mehr zu erfahren, muss er die Mail öffnen.

Formatierung und Inhalt

Um häufige Formatierungs- und Design-Fehler zu vermeiden, prüfen Sie folgende Elemente:

  • Benutzerdefinierter Abmelde-Link

    Ein Abmelde-Link muss unbedingt vorhanden sein. Er muss gut sichtbar und gültig sein, und das Formular muss funktionieren. Bei der Analyse einer Nachricht wird standardmäßig von einer Typologieregel überprüft, ob ein Abmelde-Link vorhanden ist. Ist dies nicht der Fall, wird ein Warnhinweis erstellt.

    Tipp: Da menschliche Fehler immer möglich sind, prüfen Sie vor jedem Versand, ob der Abmelde-Link ordnungsgemäß funktioniert. Achten Sie beispielsweise beim Testversand darauf, dass der Link gültig und das Formular online ist.

  • Länge der SMS

    Standardmäßig entspricht die Anzahl der Zeichen einer SMS den GSM-Standards (Global System for Mobile Communications). Die Zeichen von SMS-Nachrichten, die das GSM-Alphabet verwenden, sind auf 160 Zeichen beschränkt bzw. auf 153 Zeichen, wenn die SMS in mehreren Teilen gesendet wird.

    Transliteration bezeichnet in einer SMS die Ersetzung eines Zeichens durch ein anderes, wenn das ursprüngliche Zeichen nicht von GSM unterstützt wird. Die Verwendung von Personalisierungsfeldern im SMS-Inhalt führt u. U. dazu, dass nicht von GSM unterstützte Zeichen eingefügt werden. Sie können die Transliteration von Zeichen zulassen, indem Sie die entsprechende Option im Tab mit den Parametern des SMPP-Kanals des entsprechenden externen Kontos aktivieren.

    Tipps:

    • Aktivieren Sie die Transliteration nicht, wenn Sie alle Zeichen Ihrer SMS beibehalten möchten, um beispielsweise Eigennamen unverändert zu übermitteln.
    • Sollte Ihre SMS jedoch eine hohe Anzahl an Zeichen enthalten, die vom GSM-Standard nicht unterstützt werden, aktivieren Sie die Transliteration, um Ihre Versandkosten zu begrenzen.

    Weiterführende Informationen dazu finden Sie im Abschnitt Kodierung, Länge und Tansliteration von SMPP.

  • Definierte dynamische Inhalte

    Dynamische Inhalte können manuell hinzugefügt werden, um Ihren Empfängern entsprechend den im Ausdruckseditor definierten Bedingungen unterschiedliche Inhalte anzuzeigen. Wenn Sie dynamische Inhalte hinzufügen, müssen Sie immer eine Standardvariante für Empfänger angeben, die nicht die ausgewählten Bedingungen erfüllen. Weiterführende Informationen dazu finden Sie in diesem Abschnitt.

    Tipps: Sehen Sie sich Ihre E-Mail mit unterschiedlichen Testprofilen in der Vorschau an, um zu überprüfen, ob der dynamische Inhalt korrekt konfiguriert wurde.

Nachrichtenvorschau

Adobe empfiehlt die Ansicht der Nachricht in der Vorschau, um die Personalisierung und die Darstellung der Nachricht in der Inbox der Empfänger zu überprüfen. Wählen Sie dazu die Schaltfläche Vorschau in der Symbolleiste.

Tipps:

  • Um das Layout Ihrer Nachricht auf unterschiedlichen Geräten zu testen, wählen Sie in der Symbolleiste am oberen Bildschirmrand einen Gerätetyp aus.
  • Bei E-Mails löst die Vorschauerzeugung automatisch die Durchführung einer Anti-Spam-Prüfung aus. Wählen Sie die Schaltfläche Anti-Spam-Prüfung anzeigen, um die Gründe des Warnhinweises zu erfahren.

Die richtigen Empfänger ansprechen

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Die richtigen Empfänger ansprechen

Wenn Ihr Inhalt fertiggestellt ist, müssen Sie sorgfältig auswählen, wer Ihre Nachricht erhalten soll.

  • Warum? Um einen erfolgreichen Versand durchzuführen, müssen Sie möglichst relevanten personalisierten Inhalt an die richtigen Empfänger senden. Mit Adobe Campaign können Sie eine präzise Zielgruppe bestimmen, indem Sie die Empfänger nach Alter, Ort, Einkäufen, Klicks auf frühere Sendungen etc. auswählen. Sie können mit Adobe Campaign auch Testprofile definieren und Testsendungen durchführen, um sicherzustellen, dass Sie die richtige Zielgruppe anschreiben.
  • Anwendungsbeispiele: Tipps und Tricks zur Erstellung passender Zielgruppen

Wozu benötigen Sie Zielgruppen-Mapping?

Audiences können unter Verwendung verschiedener in Adobe Campaign verfügbarer Ressourcen erstellt werden. Zielgruppendimensionen werden in Zielgruppen-Mappings definiert und in Administration > Anwendungskonfiguration > Zielgruppen-Mappings gespeichert. Der Zugriff erfolgt über das Adobe Campaign-Logo. Sie können das Zielgruppen-Mapping für Ihre Sendungen nach Bedarf ändern.

Tipp: So können Sie beispielswiese Nachrichten an Benutzer senden, deren Profile Sie über soziale Netzwerke erfasst haben oder die einen Informationsdienst abonniert haben.

Weiterführende Informationen dazu finden Sie in den Abschnitten Zielgruppendimension und Ressourcen und Zielgruppen-Mappings in Campaign.

Versand an Abonnenten eines Newsletters

Um den Abonnenten eines Newsletters eine Nachricht zu senden, können Sie die Abonnenten des jeweiligen Informationsdienstes direkt anschreiben.

Tipp: Erstellen Sie mithilfe eines Workflows eine Audience vom Typ Liste, um Abonnenten Ihres Newsletters anzuschreiben. Sie können diese Audience dann in einem Versand auswählen. Weiterführende Informationen dazu finden Sie im Abschnitt Audiences vom Typ Liste erstellen.

Testsendungen und Testprofile

Nutzen Sie Testsendungen, bevor Sie Ihre Nachricht an die Hauptzielgruppe senden.

Tipp: Achten Sie darauf, geeignete Testversand-Empfänger auszuwählen, da diese die Form und den Inhalt Ihrer Nachricht bestätigen. Testprofile werden verwendet, um Empfänger anzusprechen, die nicht den definierten Kriterien der Zielgruppe entsprechen, damit eine Nachricht getestet werden kann, bevor sie an die Hauptzielgruppe gesendet wird. Weiterführende Informationen dazu finden Sie im Abschnitt Über Testprofile.

Deduplizieren von Adressen

Vermeiden Sie doppelte E-Mail-Adressen, da sich dies auf Ihre Zielgruppe auswirken kann:

  • Wenn eine Zielgruppe geteilt wird, kann es vorkommen, dass dieselbe Nachricht öfter als ein Mal gesendet wird.
  • Wenn sich ein Empfänger nach dem Erhalt einer Nachricht abmeldet, könnten an sein dupliziertes Profil weiterhin Nachrichten gesendet werden.

Die Deduplizierung von Adressen schützt Ihre Reputation und gewährleistet eine gute Quarantäneverwaltung.

Sendungen validieren

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Sendungen validieren

Bevor Sie einen Versand durchführen, müssen Sie sicherstellen, dass Ihre Empfänger tatsächlich die Nachricht erhalten, die Sie ihnen senden möchten. Zu diesem Zweck müssen Sie den Nachrichteninhalt und die Versandparameter validieren.

  • Warum? Durch diese Maßnahme können Sie mögliche Fehler erkennen und beheben, bevor Sie den Versand an Ihre Hauptzielgruppe durchführen.
  • Anwendungsbeispiele: Tipps und Tricks zur Validierung des Inhalts und Formats Ihrer Nachrichten

E-Mail-Rendering

Mit E-Mail-Rendering können Sie sich eine Vorschau Ihrer Nachrichten in den gängigsten E-Mail-Clients ansehen, Inhalt und Reputation überprüfen und feststellen, wie Empfänger Ihre Nachrichten lesen.

Tipps:

  • Sie können sich ansehen, wie Nachrichten je nach verwendetem Empfangsmedium (Mobilgeräte, Web-Clients etc.) beim Empfänger dargestellt werden.
  • Fähigkeiten zum E-Mail-Rendering sind entscheidend, um festzustellen, ob Ihre E-Mail-Kampagnen erfolgreich durch die Filter der großen ISPs (Internet Service Providers) und Webmail-Dienste befördert werden. Diese Tools senden vorab eine Kopie einer E-Mail an ein Netzwerk von Test-Posteingängen, damit Sie sehen, wie eine Nachricht in diesen Diensten dargestellt wird. Manche dieser Tools bieten auch Berichte und Code-Korrektur-Möglichkeiten, mit denen Sie Fehler rasch erkennen und beheben und so die Zustellbarkeit verbessern können.

Weiterführende Informationen dazu finden Sie im Abschnitt E-Mail-Rendering.

Nachrichten in Testsendungen

Mit Testsendungen können Sie den Abmelde-Link, die Mirrorseite und andere Links testen, die Nachricht validieren, die Anzeige von Bildern überprüfen, mögliche Fehler erkennen etc. Außerdem können Sie Ihr Design und die Darstellung auf verschiedenen Geräten testen.

Weiterführende Informationen zu Testprofile verwalten und Testsendungen durchführen finden Sie im Adobe Campaign-Handbuch.

Einrichten von A/B-Test-Sendungen

Wenn mehrere Versionen von Inhalten für den E-Mail-Versand vorhanden sind, können Sie mithilfe von A/B-Tests feststellen, welche Version die größte Auswirkung auf die Zielkontakte hat.

Tipps:

  1. Senden Sie die unterschiedlichen Versionen an einige Ihrer Empfänger.
  2. Wählen Sie die Version mit der höchsten Erfolgsquote aus und senden Sie sie an die restliche Zielgruppe.

Details dazu finden Sie im Abschnitt A/B-Tests erstellen.

Was passiert nach dem Versand?

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Was passiert nach dem Versand?

Nach dem Versand der Nachrichten ermöglicht es Ihnen Adobe Campaign die gesendeten Nachrichten zu verfolgen und festzustellen, wie Ihre Empfänger auf darauf reagieren.

  • Warum? um künftige Sendungen zu verbessern und Ihre nächsten Kampagnen zu optimieren
  • Anwendungsbeispiele: Tipps und Tricks zum Verfolgen Ihrer Sendungen

Sendungen beobachten

Um Ihre Kampagnen steuern zu können, müssen Sie zunächst sichergehen, dass Ihre Nachricht bei Ihren Empfängern tatsächlich angekommen ist.

Tipps:

  • In den Versand-Logs können Sie den Status der Nachrichten feststellen.
  • Um Erfolge und Fehlschläge beim Versand zu verfolgen, ist Adobe Campaign mit einem E-Mail-Warnsystem ausgestattet, über das Benutzer Benachrichtigungen zu wichtigen Systemaktivitäten erhalten.

  • Im Nachrichten-Dashboard können Sie für diese Nachricht mehrere Berichte aufrufen.

Weiterführende Informationen dazu finden Sie unter Sendungen beobachten.

Tracking

Um das Verhalten Ihrer Empfänger besser kennenzulernen, können Sie ihre Reaktion auf einen Versand verfolgen: Empfang, Öffnung, Klicks auf Links, Abmeldungen etc. Diese Informationen werden im Tab Trackinglogs des Versands angezeigt.

Warum? Tracking kann Ihnen helfen, Ihre künftigen Sendungen zu verbessern.

Tipp: Das Nachrichten-Tracking ist standardmäßig aktiviert.

Lesen Sie diesbezüglich den Abschnitt Nachrichten tracken.

Dynamische Berichte

Dynamische Berichte ermöglichen vollständig anpassbare und in Echtzeit aktualisierte Berichte zur Überwachung Ihrer Kampagnen.

Warum? Mit Dimensionen, Metriken und Visualisierungen können Sie die Wirkung und den Erfolg Ihrer Kampagnen auf Empfänger messen.

Tipps: Vordefinierte Berichte sind verfügbar, mit denen Sie Ihre Kampagnen überwachen können. Diese Berichte können auch angepasst werden, indem Sie einfach Metriken oder Dimensionen in den Bericht ziehen.

Weitere Informationen hierzu finden Sie im Reporting-Handbuch.

Klicks

Die Klicks-Funktion zeigt den (HTML- und/oder Text-) Inhalt der Nachricht, wobei jeder Link mit dem Prozentsatz an Klicks auf denselben belegt ist.

Warum? Durch die Darstellung des Prozentsatzes der Klicks auf jeden dynamischen Inhalt können Sie messen, welcher Inhalt bei den Empfängern am besten ankommt.

Weiterführende Informationen dazu finden Sie auf der Seite Klicks.

E-Mail-BCC

Mit E-Mail-BCC können Sie eine Rohversion der gesendeten E-Mails speichern.

Warum? Gesendete E-Mails werden oft aus rechtlichen Gründen aufbewahrt, da dies eine Vorschrift für Finanzdienstleistungen ist. Dies kann auch als Grundlage beim Kundenservice oder in Streitfällen herangezogen werden.

Tipps: E-Mails, die von Adobe Campaign gesendet werden, können auf einem externen System (wie z. B. einem SMTP-E-Mail-Server) mittels BCC archiviert werden. Dabei wird der Zielgruppe der Nachricht eine E-Mail-Adresse in BCC hinzugefügt.

Hinweis: Um diese Funktion zu konfigurieren, kontaktieren Sie Ihren Adobe Campaign-Administrator.

E-Mail-BCC wird im Versand oder in der Versandvorlage über eine spezielle Option aktiviert. Details dazu finden Sie im Adobe Campaign-Handbuch.